Belgisches Staatsarchiv

Hüter unserer kollektiven Erinnerung

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Staatsarchiv in Lüttich

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Kontakt:

Rue du chéra 79
4000 Lüttich
  Anfahrtsskizze

T : +32 4 252 03 93
F : +32 4 229 33 50
archives.liege@arch.be

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag: 09:00 bis 16:30 Uhr.

Juli und August: 09:00 bis 12:00 und 13:00 bis 16:30 Uhr => geschlossen zwischen 12:00 und 13:00 Uhr.

Geschlossen Montag, Samstag, Sonntag und an Feiertagen.

  Hier klicken für die Liste der Schließtage

COVID-19 – Wichtige Mitteilung: Alle Staatsarchive sind ab dem 3. November 2020 bis auf Weiteres geschlossen

Ab dem 3. November 2020 sind alle Lesesäle und die für die Öffentlichkeit zugänglichen Räumlichkeiten bis auf Weiteres geschlossen. Die Gesundheitskrise und die verschärften Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 zwingen uns dazu, erneut eine Phase der minimalen Dienstleistungserbringung anzutreten. Hinter den Kulissen stehen wir jedoch weiterhin zu Ihrer Verfügung und setzen uns mehr denn je dafür ein, die Online-Verfügbarkeit unsere Archivbestände für die Nachforschung zu verbessern.

30/09/2020 - Verschiedenes

Viele Bürger und Organisationen haben in der vergangenen Woche mit Spannung den Text des Regierungsabkommens erwartet, das sieben politische Parteien zur Bildung einer neuen Föderalregierung geschlossen haben. Dieser Text wurde am 30. September der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Inzwischen ist auch die Zusammensetzung der neuen Regierung bekannt. Der politische Verantwortliche für das Staatsarchiv ist der Staatssekretär für Wissenschaftspolitik Thomas Dermine, ein 34-jähriger Wirtschaftsingenieur aus Charleroi. In Bezug auf die vielen Herausforderungen bei der Modernisierung und beim Ausbau der Gebäudeinfrastruktur ist auch Mathieu Michel für unsere Einrichtung von Belang. Staatssekretär Michel ist unter anderem für die Gebäuderegie verantwortlich. Welche Teile des Regierungsabkommens sind für das Staatsarchiv wichtig? Die Antwort auf diese Frage ist zwiefältig.

Vorübergehende Schließung der Staatsarchive in Arlon, Lüttich, Mons und Namur am ersten Samstag des Monats

Durch die Covid-19-Krise sieht das Staatsarchiv sich veranlasst, ihren Lesesaaldienst samstags vorübergehend anzupassen. Samstags waren bislang noch vier Lesesäle geöffnet und dies jeweils einmal  im Monat, am ersten Samstag des Monats: Es handelte sich um die Lesesäle in Mons, Namur, Lüttich und Arlon. Von nun an werden die vier genannten Lesesäle in den kommenden vier Monaten auch  am ersten Samstag des Monats geschlossen bleiben. Also am 5. September, 3. Oktober, 7. November und 5. Dezember. Eine eventuelle Öffnung der Lesesäle zu Beginn des Jahres 2021 wird zu gegebener Zeit mitgeteilt werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Die ArchPoll Top 10 sind nun online!

Vom 30. März bis 9. April haben wir eine ArchPoll-Umfrage durchgeführt, um zu herauszufinden, welche Archivbestände unsere Nutzer vorzugsweise online einsehen möchten. 2.888 Personen haben abgestimmt: Weitaus mehr als wir erwartet haben! Wir möchten allen herzlich für ihre Teilnahme danken. Dieses Experiment hat gezeigt, dass unsere Archive heiß begehrt sind. Sie haben ihre Präferenzen mitgeteilt, nun liegen die Ergebnisse vor: Die ArchPoll Top 10 sind bekannt und online!

  1. Die Passierscheine von Flüchtlingen im Ersten Weltkrieg (nr. 414-607)
  2. Volkszählungen in Brabant (17. und 18. Jahrhundert) (nr. 314-405)
  3. Die Urteilsregister des Rats von Flandern (14. bis 18. Jahrhundert) (nr. 164-170, 2327-2605 en 8557-8596)
  4. Urteilsbücher des Großen Rates von Mecheln (1475-1794) (nr. 977-1045)
  5. Archiv des Rates der Unruhen (Raad van Beroerten) (1567-1576) (nr. 1-400)
  6. Steuerbescheide im Archiv der Audienz (1569-1574) (nr. 618/1-39)
  7. Bürgerbücher (poortersboeken) von Kortrijk (1413-1796) (nr. 1-5)
  8. Archiv der alten Universität von Löwen (15.-18. Jahrhundert) (nr. 3, 22-29, 51-88, 99, 273-286, 288, 298-306, 387-391, 502-511, 689, 710-725, 812-815, 4751-4755)
  9. Waisenregister von Kortijk (1403-1796) (nr. 1-179)
  10. Repertorien der Notariatsarchive aus Mons (19.-20. Jahrhundert) (nr. 1-57)
30/10/2018 - Digitalisierung

Das Staatsarchiv bewahrt einen wahren Schatz an kartographischen Dokumenten auf, aber die Herausgabe von Karten und Plänen zwecks Einsichtnahme birgt einige Risiken. Das wiederholte Ausrollen und Einrollen von großformatigen Originaldokumenten führt nämlich zu Verschleiß und Schäden, weshalb das Staatsarchiv eine großangelegte Digitalisierungskampagne durchführt.

Über 2.200 Chartas wurden kürzlich mit Hilfe des Fonds David-Constant restauriert. Über 1.000 dieser Chartas wurden bereits digitalisiert und können in allen Lesesälen des Staatsarchivs eingesehen werden. Die Originaldokumente werden beim Staatsarchiv in Lüttich aufbewahrt. Von der Abtei Stavelot‑Malmedy bis hin zur Kathedrale Saint-Lambert versprechen diese Chartas spannende Einblicke!

Kostenlose Leserkarte für alle!

Ab dem 1. Juni 2018 ist der Zugang zu den 19 Lesesälen des Staatsarchivs kostenlos! Mit dieser Neuerung soll sichergestellt werden, dass alle Bürger Zugang zu unserem Archivgut haben. Auch unsere Online-Archive, unter anderem die Standesamtregister und Kirchenbücher, die älter als 100 Jahre sind, bleiben weiterhin frei zugänglich. Die Gebühren für Nachforschungen und Kopien werden bei Fernbestellungen allerdings erheblich angehoben. Die neuen Tarife des Staatsarchivs wurden am 25. Mai 2018 von der Staatssekretärin für Wissenschaftspolitik unterzeichnet und werden in den kommenden Tagen im belgischen Staatsblatt veröffentlicht. Die Tarife waren seit 2011 nicht mehr geändert oder indexiert worden. Daher war es unumgänglich, die Tarifgestaltung zu überarbeiten, um sie den tatsächlichen Kosten der Dienstleistungen anzupassen.

Das Staatsarchiv stellt im Königlichen Palast aus

Auch in diesem Jahr öffnet der Königliche Palast wieder im Sommer seine Pforten für die breite Öffentlichkeit. Zwei der drei dort gezeigten Ausstellungen sind in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv organisiert! Entdecken Sie diese Ausstellungen vom 22. Juli bis zum 3. September 2017. Eintritt frei.

Tage der offenen Tür beim Staatsarchiv in Lüttich

Am Wochenende vom 3., 4. und 5. Juni 2017 öffnet das Staatsarchiv in Lüttich (Liège) ausnahmsweise seine Pforten für die breite Öffentlichkeit. Ob Sie sich für Lokalgeschichte oder Ahnenforschung interessieren, oder ob Sie die Neugier zu uns führt, können Sie an diesen Tagen einen spannenden Blick hinter die Kulissen unserer Einrichtung werfen. Drei Konferenzen und die Messe für Geschichte und Ahnenfoschung in der Provinz Lüttich finden ebenfalls vor Ort statt. Eintritt und Parking frei!

Mitteilung an die besucher und partner des Staatsarchivs

Das Staatsarchiv ist sich seiner wichtigen Funktion als Zugangsstelle zu Informationen und Archivdokumenten bewusst. Seit vielen Jahren ist unsere Einrichtung bestrebt, ihren Nutzern Dienstleistungen von bester Qualität zu erbringen. In den kommenden Monaten wird das Staatsarchiv allerdings aufgrund von verringerten Haushalts- und Personalmitteln aber auch bedingt durch sich ändernde Bedürfnisse seitens unserer Nutzer notgedrungen seinen Dienst an der Öffentlichkeit anpassen müssen. Diese Neuausrichtung wird in den nächsten Wochen stattfinden. Verschiedene Optionen stehen zur Wahl; sicher ist jedoch, dass es Auswirkungen auf die Öffnungszeiten der Lesesäle geben wird. Wir werden Sie alsbald möglich über eventuelle Entscheidungen in dieser Hinsicht in Kenntnis setzen.

Vor zweihundert Jahren, am 18 Juni 1815, fand die berühmte Schlacht von Waterloo statt. Das Staatsarchiv bewahrt hunderte laufende Meter Archivgut aus dieser Zeit auf, das mithilfe von Archivführern, Inventaren, Geschichtssudien, usw. durchforscht werden kann. Anlässlich der Gedenkfeierlichkeiten in diesem Jahr werden zahlreiche Veranstaltungen organisiert.

Durch den Anstieg der digitalen Dienstleistungserbringung bei Archiveinrichtungen im europäischen Archivsektor angespornt, haben diese beschlossen, ihre Erfahrung und ihr Fachwissen durch die Schaffung eines gemeinsamen Archivportals in einem Pionierprojekt zu bündeln. Das Stattsarchiv nimmt am APEx-Projekt teil und koordiniert die Beiträge des belgischen Archivsektors; und es ermutigt andere belgische Archivdienste, am Ausbau der Plattform teilzunehmen.

Im Bestreben, die breite Öffentlichkeit an das Archivgut über den Ersten Weltkrieg heranzuführen, hat das Staatsarchiv im August 2014 eine neue Website gestartet: http://14-18-wallonie.arch.be. Sie enthält zahlreiche interessante Dokumente, beispielsweise Briefe, Plakate, Photographien, Protokolle, usw. Dei Website ist in Französisch.

25/04/2013 - Akquisitionen - Eupen - Lüttich

Das Landesarchiv Nordrhein Westfalen hat in einem offiziellen Akt am 16. April 2013 in der Landesvertretung von NRW in Brüssel entfremdete Akten an die belgische Archivverwaltung zurückgegeben.

Dienstleiter: Anne Jacquemin.

Archivaren: Laurence Druez, Bernard Wilkin.

Empfang, Lesesaal und Magazinverwaltung: Sabine Breuer, Gilbert Hendrickx, Nadine Hendrickx, Marc Lannoy, Franck Malherbe, Noëlla Neuray, Thierry Noiroux.

Raumpflege: Sylvie Mezino.

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