Belgisches Staatsarchiv

Hüter unserer kollektiven Erinnerung

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Archiv des königlichen Palasts

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Kontakt:

Rue Ducale, 2
1000 Brüssel
  Anfahrtsskizze

T : 02 551 20 20
F : /
arch.pal@arch.be

Öffnungszeiten:

Geöffnet von Dienstag bis Freitag, nach Terminabsprache, von 9:00 bis 12:15 und von 13:30 bis 16:30.
Aufgrund der Zugangskontrolle und der begrenzten Anzahl Sitzgelegenheiten, muss vorab schriftlich oder per Telefon ein Termin mit dem Archivar vereinbart werden.

  Hier klicken für die Liste der Schließtage

Unsere Lesesäle sind wieder geöffnet - Machen Sie einen Termin!

Alle Lesesäle des Staatsarchivs nach Terminabsprache und mit Mundschutzpflicht wieder für die breite Öffentlichkeit geöffnet.

  • Wer einen Termin vereinbaren möchte für einen Arbeitsplatz im Lesesaal muss die betroffene Dienststelle mindestens 2 Arbeitstage vor dem Besuchstermin per E-Mail kontaktieren. Die Kontaktangaben unserer Dienststellen finden Sie hier.
    ACHTUNG: Ab dem 10. September 2020 müssen Sie für Besuche im Lesesaal des Generalstaatsarchivs das Online-Reservierungsformular benutzen anstelle einer Reservierung per E-Mail.
  • Konsultieren Sie hier die besonderen Vorsorgemaßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus/Covid-19, um ihren Besuch bestmöglich vorzubereiten.
  • In der Zwischenzeit wird die Online-Valorisierung der Archive und Findmittel weiter ausgebreitet.
  • Um die Auswirkungen dieser langen Schließung der Lesesäle etwas zu mindern, werden alle für 2020 geplanten Bestandsaufnahmen annulliert.
  • Die Lesesäle der Staatsarchive in Arlon, Lüttich, Mons und Namur bleiben bis auf Weiteres auch an Samstagen geschlossen.
  • Alle öffentlichen Veranstaltungen, Konferenzen, Gruppenbesuche, Empfänge, Buchvorstellungen, Weiterbildungen, usw. sind bis auf Weiteres abgesagt. Ausnahmsweise können Seminaren für kleine Studentengruppen unter strikten Bedingungen (unter Einhaltung der Hygieneschutzmaßnahmen) organisiert werden.

Bleiben Sie auf dem Laufenden über diese Seite und unsere Facebook-Seite.

Die ArchPoll Top 10 sind nun online!

Vom 30. März bis 9. April haben wir eine ArchPoll-Umfrage durchgeführt, um zu herauszufinden, welche Archivbestände unsere Nutzer vorzugsweise online einsehen möchten. 2.888 Personen haben abgestimmt: Weitaus mehr als wir erwartet haben! Wir möchten allen herzlich für ihre Teilnahme danken. Dieses Experiment hat gezeigt, dass unsere Archive heiß begehrt sind. Sie haben ihre Präferenzen mitgeteilt, nun liegen die Ergebnisse vor: Die ArchPoll Top 10 sind bekannt und online!

  1. Die Passierscheine von Flüchtlingen im Ersten Weltkrieg (nr. 414-607)
  2. Volkszählungen in Brabant (17. und 18. Jahrhundert) (nr. 314-405)
  3. Die Urteilsregister des Rats von Flandern (14. bis 18. Jahrhundert) (nr. 164-170, 2327-2605 en 8557-8596)
  4. Urteilsbücher des Großen Rates von Mecheln (1475-1794) (nr. 977-1045)
  5. Archiv des Rates der Unruhen (Raad van Beroerten) (1567-1576) (nr. 1-400)
  6. Steuerbescheide im Archiv der Audienz (1569-1574) (nr. 618/1-39)
  7. Bürgerbücher (poortersboeken) von Kortrijk (1413-1796) (nr. 1-5)
  8. Archiv der alten Universität von Löwen (15.-18. Jahrhundert) (nr. 3, 22-29, 51-88, 99, 273-286, 288, 298-306, 387-391, 502-511, 689, 710-725, 812-815, 4751-4755)
  9. Waisenregister von Kortijk (1403-1796) (nr. 1-179)
  10. Repertorien der Notariatsarchive aus Mons (19.-20. Jahrhundert) (nr. 1-57)
30/10/2018 - Digitalisierung

Das Staatsarchiv bewahrt einen wahren Schatz an kartographischen Dokumenten auf, aber die Herausgabe von Karten und Plänen zwecks Einsichtnahme birgt einige Risiken. Das wiederholte Ausrollen und Einrollen von großformatigen Originaldokumenten führt nämlich zu Verschleiß und Schäden, weshalb das Staatsarchiv eine großangelegte Digitalisierungskampagne durchführt.

Kostenlose Leserkarte für alle!

Ab dem 1. Juni 2018 ist der Zugang zu den 19 Lesesälen des Staatsarchivs kostenlos! Mit dieser Neuerung soll sichergestellt werden, dass alle Bürger Zugang zu unserem Archivgut haben. Auch unsere Online-Archive, unter anderem die Standesamtregister und Kirchenbücher, die älter als 100 Jahre sind, bleiben weiterhin frei zugänglich. Die Gebühren für Nachforschungen und Kopien werden bei Fernbestellungen allerdings erheblich angehoben. Die neuen Tarife des Staatsarchivs wurden am 25. Mai 2018 von der Staatssekretärin für Wissenschaftspolitik unterzeichnet und werden in den kommenden Tagen im belgischen Staatsblatt veröffentlicht. Die Tarife waren seit 2011 nicht mehr geändert oder indexiert worden. Daher war es unumgänglich, die Tarifgestaltung zu überarbeiten, um sie den tatsächlichen Kosten der Dienstleistungen anzupassen.

Das Staatsarchiv stellt im Königlichen Palast aus

Auch in diesem Jahr öffnet der Königliche Palast wieder im Sommer seine Pforten für die breite Öffentlichkeit. Zwei der drei dort gezeigten Ausstellungen sind in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv organisiert! Entdecken Sie diese Ausstellungen vom 22. Juli bis zum 3. September 2017. Eintritt frei.

Mitteilung an die besucher und partner des Staatsarchivs

Das Staatsarchiv ist sich seiner wichtigen Funktion als Zugangsstelle zu Informationen und Archivdokumenten bewusst. Seit vielen Jahren ist unsere Einrichtung bestrebt, ihren Nutzern Dienstleistungen von bester Qualität zu erbringen. In den kommenden Monaten wird das Staatsarchiv allerdings aufgrund von verringerten Haushalts- und Personalmitteln aber auch bedingt durch sich ändernde Bedürfnisse seitens unserer Nutzer notgedrungen seinen Dienst an der Öffentlichkeit anpassen müssen. Diese Neuausrichtung wird in den nächsten Wochen stattfinden. Verschiedene Optionen stehen zur Wahl; sicher ist jedoch, dass es Auswirkungen auf die Öffnungszeiten der Lesesäle geben wird. Wir werden Sie alsbald möglich über eventuelle Entscheidungen in dieser Hinsicht in Kenntnis setzen.

Durch den Anstieg der digitalen Dienstleistungserbringung bei Archiveinrichtungen im europäischen Archivsektor angespornt, haben diese beschlossen, ihre Erfahrung und ihr Fachwissen durch die Schaffung eines gemeinsamen Archivportals in einem Pionierprojekt zu bündeln. Das Stattsarchiv nimmt am APEx-Projekt teil und koordiniert die Beiträge des belgischen Archivsektors; und es ermutigt andere belgische Archivdienste, am Ausbau der Plattform teilzunehmen.

Geschichte

Das Archiv des Königlichen Palasts wurde 1962 gegründet. Der Dienst untersteht dem Kabinett des Königs, wird aber kraft des Ministeriellen Erlasses vom 10. Januar 1967 von zwei Archivaren des Staatsarchivs verwaltet.

Das Archiv des Königlichen Palasts befindet sich im ehemaligen Haus d'Assche, gelegen an der Ecke Place des Palais/Paleizenplein und Rue Ducale/Hertogstraat. Neben dem Archiv des Königlichen Palasts und dem Kabinett des Königs haben in diesem Gebäude auch die Zivilliste des Königs und das Militärhaus des Königs ihre Büros.

Am 28. September 1852 kaufte die belgische Regierung das stattliche, im 18. Jahrhundert gebaute Privathaus des Marquis d'Assche. Dort wurden 1856 der Führungsstab von Adrien Goffinet (Ordonnanzoffizier des Prinzen Leopold), die Dienste des Königlichen Palasts und die Bibliothek des Königs untergebracht. Die Dienste der Zivilliste des Königs wurden zwanzig Jahre später ebenfalls dort angesiedelt. Das Hôtel d’Assche erhielt dadurch den offiziellen Status als „Gebäude der Zivilliste des Königs“. Nach den Kriegszerstörungen im Jahr 1920 wurde das Haus wieder aufgebaut.

Das Archiv des Königlichen Palasts bewahrt im Prinzip das gesamte Archivgut des Königlichen Palasts auf, das seit dem 21. Juli 1831 angelegt wurde, als Prinz Leopold von Sachsen-Coburg (1790-1865) den Eid auf die Verfassung als erster König der Belgier ablegte.

Alle vor 1951 angelegten Dokumente, die nicht besonderen Bestimmungen über den Erschließungszustand gewisser Archive oder zum Schutz des Privatlebens unterliegen, können eingesehen werden. Natürlich sind auch alle Schriftstücke weiterhin einsehbar, die seit Beginn öffentlich waren (beispielsweise Presseartikel). Das Archivgut des Sekretariats und des Privatsekretariats von Königin Elisabeth (1900-1965) ist bis auf einige Ausnahmen ebenfalls einsehbar.
 
Im Archiv des Königlichen Palasts werden verschiedene Sammlungen aufbewahrt:

  • Archiv des Oberhofmarschalls,

  • Archiv des Kabinetts des Königs,

  • Archiv der Zivilliste des Königs,

  • Archiv des Militärhauses des Königs,

  • Archiv des Sekretariats des Königs aus der Zeit 1914-1944,

  • Archiv des Sekretariats der Königin Elisabeth,

  • Archiv des Sekretariats des Grafen

  • Archiv des Sekretariats der Gräfin von Flandern,

  • Archiv des Sekretariats des Prinzen Leopold und der Prinzessin Astrid,

  • Archiv des Sekretariats des Prinzen Karl,

  • Archivbestand Goffinet einschließlich Archiv der Königin Louise, des Königs Leopold II. und ihrer Mitarbeiter Adrien, Auguste und Constant Goffinet,

  • Sammlung von Kartes, Plänen und Illustrationen,

  • Werke über die Monarchie und die politische Geschichte Belgiens,

  • Teile der Bibliothek der Königin Elisabeth (einschließlich ihrer Musikbibliothek),

  • Eine Reihe offizielle Veröffentlichungen: Belgisches Staatsblatt, Königlicher Almanach, Annalen der Verwaltung und der Justiz Belgiens.

Findmittel

Folgende Inventare können Sie in den Lesesälen des Staatsarchivs zu Rate ziehen und im Shop des Generalstaatsarchivs in Brüssel oder via publicat@arch.be käuflich erwerben. Die letzten neuen Findmittel können Sie auch als PDF-Datei auf unserer Website herunterladen (den entsprechenden Link anklicken).

Bibliographie

  • Molitor A., La fonction royale en Belgique, Brüssel, 1994 (2 . überarbeitete Ausgabe).

  • Janssens G., Het Archief van het Koninklijk Paleis te Brussel, in: Archives et bibliothèques de Belgique, 62 (1991), S. 307-342.

  • Janssens G., Bewaring en toegankelijkheid in het Archief van het Koninklijk Paleis te Brussel, in: Bibliotheek- en Archiefgids, 71 (1995), S. 110-117.

  • Janssens G., La conservation et la consultabilité des documents aux Archives du Palais royal à Bruxelles, in: Museum Dynasticum, 8 (1996), S. 11-19.

  • Janssens G., Das Archiv des Königspalastes in Brüssel, in: Der Archivar, 50(1997), kol. 600-607.

  • Janssens G. , Het Staatshoofd, dans : Bronnen voor de studie van het hedendaagse België. 19e-21e eeuw (Red. P. VAN DEN EECKHOUT & G. VANTHEMSCHE), Brüssel, 2009, S. 265-287.

Dienstleiter: Claude de Moreau de Gerbehaye.

Archivar : Baudouin D'hoore.

Empfang, Lesesaal und Magazinverwaltung: /

Raumpflege: /

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:
Das Archiv des Königlichen Palasts befindet sich in unmittelbarer Nähe von Parc de Bruxelles/Warandepark, Place des Palais/Paleizenplein, Place du Trône/Troonplein und rund 10 Minuten zu Fuß vom Zentralbahnhof und vom Bahnhof Bruxelles-Luxembourg/Brussel-Luxemburg entfernt. Die nächstgelegenen U-Bahn-Haltestellen sind Trône/Troon, Parc/Park und  Arts-Loi/Kunst-Wet. Busse und Straßenbahnen halten rund um den Park (unter anderem in der Rue Royale/Koningsstraat und der Rue Ducale/Hertogsstraat).

Weitere Informationen zu den Fahrplänen von U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen in Brüssel finden Sie auf der Website der Nahverkehrsgesellschaft STIB/MIVB.

Die Fahrpläne der belgischen Eisenbahn finden Sie auf der Website der Nationalen Gesellschaft der Belgischen Eisenbahnen (SNCB/NMBS).

Mit dem PKW:
Die Dienststelle verfügt nicht über eigenen Parkplätze. Zudem gibt es nur wenige verfügbare Parkgelegenheiten in den umliegenden Straßen.

Zugang für Personen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit:
Das Staatsarchiv verpflichtet sich dazu, allen Besuchern Zugang zu den Lesesälen und anderen öffentlich zugänglichen Räumen zu ermöglichen. In den vergangenen Jahren wurden bereits Anpassungen an Gebäuden und Infrastruktur vorgenommen, wie beispielsweise das Anlegen von Toiletten für Personen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit, von Rollstuhlrampen, usw. Falls Sie Fragen zur Zugänglichkeit zum Archiv des Königlichen Palasts haben, können Sie uns telefonisch (+32 (0)2 551 20 20) oder per E-Mail kontaktieren.

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